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ABARIS® Institut für Psychotherapie-Forschung und Life Coaching im Spiegel der Medien
Financial Times Deutschland 01. August 2000, Seite 31 Von Jürgen Hoffmann u. Lars Reppesgaard  Harter Einsatz ist Ehrensache in jungen Firmen - und Burn-out dann die üble Konsequen
Flache Hierarchien, kleine Teams, kreative Freiheit bei den Projekten - beim Startup kann man an spannenden Themen arbeiten und etwas bewegen, ohne Windmühlenkämpfe gegen Abteilungsleiter und Dienstvorschriften führen zu müssen. Dadurch fallen bei Mitarbeitern viele Ursachen für das Burnout-Syndrom von vornherein weg. "Burnout-Phänomene sind typisch in hierarchischen Umfeldern, in denen der Mitarbeiter auf Grund großer Unsicherheit über den Zusammenhang zwischen seiner Arebeit und seiner Beurteilung sich überlädt und zugleich die Zielsetzung seines Tuns aus den Augen verliert", erklärt McKinsey-Experte Maurer.
Doch auch die Arbeit bei den kleinen IT-Firmen hinterlässt Spuren, warnt Psychotherapeut Dietmar G. Luchmann. Er arbeitet im ABARIS Institut für Moderne Psychotherapie und Verhaltensmedizin, das in der Nähe eines Hightech-Gewerbeparks in Stuttgart steht. "Zu uns kommen viele IT-Professionals", berichtet er. "Ich sehe, dass sich viele dort wirklich kaputtarbeiten." Die wenigsten brennen aus, weil die Vorgesetzten zu viel von ihnen verlangen. Fast alle setzen sich selbst zu sehr unter Druck.
Gerade bei Startups verquicken sich berufliches und privates Engagement. Da die Startup-Mitarbeiter über Stock-Options zu Mitunternehmern gemacht werden, haben einige immer stärker das Gefühl, etwas für die eigene Firma tun zu müssen - auch in der Freizeit. "Wer mal zu früh von der Arbeit geht, hat bereits ein schlechtes Gewissen", beobachtet der Psychotherapeut.
Eine problematische Entwicklung, denn für die Prävention spielt nach Meinung der Mediziner gerade das Gleichgewicht zwischen Berufsleben, Privatsphäre und Freizeitaktivitäten eine große Rolle. ... Wenn aber einer der drei Aspekte zu viel Raum und Zeit einnimmt, kommt es zu Störungen. Psychosomatische Leiden wie Herzprobleme, Magen- oder Darm-Beschwerden, Muskelverspannungen oder Tinnitus sind dann ernste Warnsignale...
(Aus: Financial Times Deutschland)
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